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title: Produktionsaufträge
slug: de/produktionsauftraege
docTags: 
createdAt: 2025-06-10T11:43:58.551Z
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# Zurückstellen von Produktionsaufträgen

Für diese Funktion wird eine eigene Lizenz benötigt.

Produktionsaufträge können *zurückgestellt* werden. Dabei werden alle dazugehörigen Arbeitsgänge zurückgestellt. Die *zurückgestellten Arbeitsgänge* werden in der Planung nicht berücksichtigt. Sie können den Produktionsauftrag zu einem späteren Zeitpunkt wieder einstellen.

Bei *Zurückstellen* bleiben die bisher erstellen Rückmeldungen erhalten. Beim wieder einstellen wird nur die noch offene Menge eingeplant (offene Menge = Sollmenge abzüglich der bereits rückgemeldeten Mengen pro Arbeitsgang).

Arbeitsgänge, die bereits ihr Soll-Menge erreicht haben, werden beim Zurückstellen als 'erledigt' gekennzeichnet.

Sollten in der Ursprungstechnologie *fixe Termine* vorhanden sein, werden diese beim Wiedereinstellen ignoriert.

## Was ist der Unterschied zwischen Bestellposition ausplanen und Produktionsauftrag zurückstellen?

Beim *Ausplanen* werden alle untergeordneten Objekte (Produktionsaufträge, Arbeitsgänge, Vorgänge) inklusive der Rückmeldungen gelöscht. Das Ausplanen kommt somit dann zum Einsatz, wenn Produktionsaufträge noch nicht begonnen wurden.

Beim *Zurückstellen des Produktionsauftrags* bleiben die Objekte inkl. der Rückmeldungen erhalten.

## Wie funktioniert das Zurückstellen eines Produktionsauftrags?

Das Zurückstellen eines Produktionsauftrags erfolgt über die Funktion *Auftrag zurückstellen* im Detail-Panel des Produktionsauftrags.

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Zurückgestellte Produktionsaufträge werden mit dem folgenden Symbol in der Spalte *Zustand* markiert:

::Image[]{src="https://api.archbee.com/api/optimize/M1QBpK9lJudQQL_d-GMK2/2mKL8YDrpxjUSSyI0Rqho_image.png" size="14" width="118" height="50" position="flex-start" darkWidth="118" darkHeight="50" showCaption="false"}

Das wieder Einstellen eines Produktionsauftrags erfolgt über die Funktion *Auftrag wieder einstellen* im Detail-Panel des Produktionsauftrags. Sie erhalten anschließend die folgende Meldung:

::Image[]{src="https://api.archbee.com/api/optimize/M1QBpK9lJudQQL_d-GMK2/sW4g2a3_bFdBGUr_F2plo_image.png" size="76" width="605" height="418" position="flex-start" darkWidth="605" darkHeight="418" showCaption="false"}

Die Einplanung erfolgt hierbei immer vorwärts.&#x20;Pro Arbeitsgang wird die Menge, abzüglich der rückgemeldeten Menge, eingeplant.

:::hint{type="warning"}
Zurückstellen/Wieder einstellen von Produktionsaufträgen von Baugruppen: Die Baugruppenstruktur wird hier nicht berücksichtigt.
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## Mengenreduktion beim Wiedereinstellen

Über die Funktion "Mengenreduktion" kann die Menge beim Wiedereinstellen geändert werden.&#x20;

Ist die Option aktiviert, wird das Feld **Neue Soll-Menge** beim Wiedereinstellen eines Produktionsauftrags als Pflichtfeld angezeigt. Ist die Option deaktiviert, ist das Feld nicht sichtbar.

**Wertebereiche des Mengenfeldes**

Das Mengenfeld folgt diesen Regeln:

- Maximum und Standardvorbelegung: PA-Artikelmenge minus 1
- Minimum: 1
- Sonderfall: Hat der PA eine Artikelmenge von genau 1, ist die Option deaktiviert und kann nicht aktiviert werden.

**Vorbelegung bei vorhandenen Rückmeldungen**

Existieren bereits Arbeitsgänge mit Rückmeldungen, wird die Standardvorbelegung des Mengenfeldes durch den zuletzt erledigten AG mit Rückmeldung bestimmt. Die vorgeschlagene Menge kann manuell überschrieben werden. Das Maximum von Produktionsauftrags-Menge minus 1 gilt in jedem Fall.

**Vorbelegung bei primärer automatischer Rückmeldung oder fehlenden Rückmeldungen**

Ist die Einstellung *Primäre Arbeitsgänge automatisch rückmelden* aktiv, oder liegen noch keine erledigten Arbeitsgänge mit Rückmeldungen vor, wird die Vorbelegung anhand erledigter paralleler Arbeitsgänge mit Rückmeldungen ermittelt. Dabei gilt:

- Existieren mehrere erledigte parallele AG mit derselben Positionsnummer (z. B. bei mehreren Mitarbeitern), werden deren Rückmeldemengen summiert.
- Das Maximum von Produktionsauftrags-Menge minus 1 darf auch in diesem Fall nicht überschritten werden.

:::hint{type="warning"}
Auch bei der Mengen- oder Plausibilitätsprüfung funktioniert die Mengenreduktion zumindest, wenn die neue Menge geringer ist als die bisher zurückgemeldete Menge:&#x20;

**Beispiel 1**: Produktionsauftragsmenge wird von 10 auf 5 Stück reduziert. Im ersten Arbeitsgang wurde bereits 7 Stück zurückgemeldet. Im zweiten Arbeitsgang hat man nur noch eine Soll-Menge von 5.&#x20;

**Beispiel 2:** Produktionsauftragsmenge wird von 10 auf 7 Stück reduziert. Im ersten Arbeitsgang wurden bereits 5 Stück zurückgemeldet. Im zweiten Arbeitsgang hat man nur noch eine Soll-Menge von 5.&#x20;
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# Nachträgliches Ändern von Mengen in Produktionsaufträgen

Die Menge kann im Feld *Menge* des Produktionsauftrags geändert werden.

:::hint{type="warning"}
Bei einem nachträglichen Ändern einer Menge im Produktionsauftrag wird der Produktionsauftrag neu eingeplant. Vorhandene Rückmeldungen werden gelöscht.
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# Mehrere Produktionsaufträge zu einem Produktionsvorgang hinzufügen

Für diese Funktion ist eine eigene Lizenz erforderlich.

Über das Detail-Panel (Planungsobjekte --> Vorgänge) können manuell zu bestehenden Produktionsvorgängen weitere Produktionsaufträge hinzugefügt werden.

# Produktionsaufträge beim Einplanen fixieren

Die Funktion **"Produktionsaufträge beim Einplanen fixieren"** in den [Einstellungen](docId\:vTESWKWeWMscyl2gmRxZF) aktiviert das Fixieren der Produktionsaufträge beim Einplanen. Zum Verschieben in der Planung kann die Fixierung manuell aufgehoben werden.

